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SPD will mehr Tierschutz und mehr kommunale Rechte bei Massentierhaltung

12. Juni 2011 1 Kommentar

Die SPD-Bundestagsfraktion hat einen Antrag für klarere Regeln bei Intensivtierhaltung, mehr Tierschutz und mehr kommunale Entscheidungsmöglichkeiten im Bundestag eingebracht. Aufgenommen wurde dabei auch ein Vorschlag der Springer SPD, die landwirtschaftliche Privilegierung neu zu regeln, sodass ökologisch bedenkliche Massentierhaltung eingeschränkt werden kann.

Es ist an der Zeit, den verhängnisvollen Kreislauf immer intensiverer Massenproduktion, immer stärkerer Auswirkungen auf Mensch, Natur und Tiere und immer neuer Skandale zu durchbrechen. Klare Regelungen zum Schutz der Tiere, aber auch zum Verhindern ständig stärker industrialisierter Haltung und Erzeugung von Fleisch, Eiern und Milch, wie auch Getreide und Gemüse oder Feldfrüchten als Bioenergie-Rohstoffe sind gefordert.
Die Springer SPD begrüßt die Initiative der Bundestragsfraktion, an der auch unsere Bundestagsabgeordneten aus der Region und Niedersachsen maßgeblich mitgewirkt haben.



 

1 Kommentar zu SPD will mehr Tierschutz und mehr kommunale Rechte bei Massentierhaltung


Eckard Wendt, AGfaN e.V.

1

am 18. Juli 2011 um 21:09 Uhr

Sollte sich die SPD tatsächlich eines Besseren besonnen haben? Es war doch deren Bundestagsfraktion, mit deren Hilfe die CDU / CSU im Bundestag das Verbot der neuen Legekäfige im November 2005 kippte, das Rot-Grün zuvor beschlossen hatte. Nun, ja, lieber spät als niemals. Doch wir Tierschützer werden wachsam bleiben und aufpassen, ob das Fähnlein Tierschutz in Zukunft noch einmal im Interesse der Regierungsbeteiligung auf dem Altar einer Koalition geopfert wird.


 

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