Mit Gesamtschule Integration statt Selektion
02. Juni 2010 0 KommentareSPD und Grüne in Springe werden auch weiterhin für eine Integrierte Gesamtschule werben, für die und an der es keine Selektion gibt. Interessierte Eltern und Lehrkräfte sind eingeladen, an einer Initiative zum Aufbau der IGS mitzuwirken!
Gemeinsame Stellungnahme SPD und Grüne zum Artikel NDZ vom 1. Juni zur IGS
Die Aussagen des Leiters des Otto-Hahn-Gymnasium können nach unserer Ansicht nur auf einem unerklärlichen Missverständnis beruhen. Ein wie auch immer geartetes Angebot zur Aufteilung der Kinder aus den Grundschule hat es, so die übereinstimmende Auffassung aller beteiligten Vertreter von SPD und Grünen nicht gegeben. Dies würde auch dem Verständnis beider Parteien einer Integrierten Gesamtschule und dem bisher öffentlich und in allen Veranstaltungen für Lehrkräfte, Elternvertreter und interessierte Bürgerinnen und Bürger vorgestellten Konzept einer IGS für Springe total widersprechen. Eine Integrierte Gesamtschule soll
• Eine Schule für wirklich alle Kinder sein, die also auch dem Artikel 24 der UN-Konvention von 2006 verpflichtet ist.
• Eine Schule, die allen Kindern alle möglichen Schulabschlüsse bietet bzw. den Weg dafür ebnet und sie entsprechend vorbereitet.
• Eine Schule sein, bei der langes gemeinsames Lernen in heterogenen Gruppen im Mittelpunkt steht und die für alle Schülerinnen und Schüle die bestmögliche Förderung anbietet.
• Eine Schule sein, die gerade nach der vierten Klasse die unterschiedlichen Entwicklungsphasen und Potentiale weiter berücksichtigt und individuelle Fortschritte ermöglicht, damit Kinder länger Zeit haben, sich zu entwickeln.
• Eine Schule sein, die allen Eltern eine freie Wahl unabhängig von der Schullaufbahnempfehlung für ihre Kinder überlässt.
Genau dies haben wir in den vergangenen Wochen immer wieder vorgestellt. Es ist auch in unserem seit Jahresbeginn veröffentlichten Informationsblatt so nachzulesen. Beide Parteien in Springe stehen auch weiterhin hinter diesem Konzept. Eine andere Position wäre, da müsste man dem Zeitungskommentar Recht geben, tatsächlich absurd. Die gemeinsame Arbeitsgruppe von SPD und Grünen hatte sich im Vorfeld bereits ausführlich mit den verschiedenen weiteren Alternativen zur Schulentwicklung für Springe auseinander gesetzt und die jeweiligen Vor- und Nachteile abgewogen. Daraus ging als klarer Sieger die IGS hervor, für die die Parteieninitiative nun einen breiten Konsens gemeinsam mit Lehrern, Eltern und Verwaltung herstellen möchte. SPD und Grüne in Springe werden daher auch weiterhin für eine Integrierte Gesamtschule werben, für die und an der es keine Selektion gibt.
Michael Buckup, Thomas Hüper-Maus
Stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender Ortsverbandsvorsitzender
Bildung und Qualifikation
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